„Stadtfein-geniessen“ hat die erste Trend-Tour im Kölner Süden organsiert. 12 Teilnehmerinnen ließen sich entführen – unter anderem in einen orientalischen Basar sowie ein Künstleratelier. Ihr Fazit: Ein Tag wie im Urlaub!

Ein Gewölbekeller mit arabischem Flair und exotischen Gerüchen bildete den Auftakt: Der Safran-Gewürzbasar von Claudia Quack ist ein kleines Paradies – und das nicht nur für leidenschaftliche Köche. Die Expertin hatte eine umfangreiche Präsentation vorbereitet, mischte Informationen mit Insidertipps. Ingwer, Kardamon, Steinsalze, Ceylon-Zimt wurden verkostet, analysiert oder ganz neu entdeckt. Als Aroma, aber auch effektiver Helfer. „Ingwer überzeugt bei schmerzenden Muskelverkrampfungen durch seine wärmenden,  entspannenden Inhaltsstoffe. In Marokkko wird er in jedem Hamam angeboten.“ Wer gerade kein orientalisches Dampfbad in der Nähe hat: Die heimische Dusche oder Badewanne sind eine optimale Alternative!

Passend zur Szenerie wurden die Teilnehmerinnen mit marokkanischem Minztee und leckeren Gewürzdipps verwöhnt. Dazu gab es viele Anregungen für eigene Kreationen zu Hause.

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1001 Nacht – Kultur der Berber
Doch im Basar bei Claudia Quack gibt es weit mehr als Gewürze: Lampen, Keramik, Glaswaren, Lederartikel oder ausgefallenen Berberschmuck bezieht sie direkt aus Marokko. Und natürlich das legendäre Arganöl, das sowohl in der Gastronomie als auch Kosmetik zum Einsatz kommt. „Es zählt zu den wertvollsten Pflanzenölen der Welt, wird in aufwendiger Handarbeit gepresst – ausschließlich in Marokko gewonnen.“ Von Anti-Aging bis entzündungshemmend: Das Naturprodukt ist ein echter Alleskönner.

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Von Porträt bis abstrakt
Nächste Station der Genuss-Tour: Das Atelier von Claudia Franzen. Die erfolgreiche Künstlerin erklärte ausgewählte Werke aus ihrem umfangreichen Repertoire – Bilder, Objekte, Teppiche. Dazu gab es einen unterhaltsamen Ausflug in die Kunstgeschichte. Und ein wenig Fachsimpelei: Claudia Franzen bietet Malkurse an, hilft engagierten Hobbykünstlern, ihre Techniken zu verfeinern sowie einen eigenen Stil zu entwickeln. „Regelmäßig treffe ich mich mit kleinen Gruppen in meinem Atelier. Viele Teilnehmer kommen seit Jahren zu mir, weil sie Malen für sich entdeckt haben. Es macht ihnen Spaß, tut ihrer Seele einfach gut.“ Eine Auszeit der besonderen Art. Übrigens sind Vorkenntnisse nicht erforderlich – gefragt sind viel mehr Offenheit und Neugier!

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Orientalische Knüpfkunst
Ein ganz aktuelles Projekt von Claudia Franzen, die wahlweise in ihrem Atelier in Köln oder in Marokko arbeitet: Teppiche, die ihre Bilder als Motivvorlage haben. „Ich lasse sie vor Ort in aufwendiger, traditioneller Handarbeit knüpfen – wähle Wolle und Farben selbst aus.“ 22 500 Knoten pro Quadratmeter sind erforderlich, um die Originale perfekt auf einen Teppich zu übertragen.

Weitere Aspekte, die die Trend-Tour-Teilnehmerinnen interessierten: Wie funktioniert der Kunstmarkt, brauchen Bilder einen Titel, müssen sie gerahmt werden, sind Auftragsarbeiten möglich?

 

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IMG_0077Essen in historischem Ambiente
Versorgt mit Impressionen aus der Kunst ging es weiter zum „Falderhof“. Im Innenhof des Restaurants wurde ein Drei-Gänge-Menü serviert: Erbsencremesüppchen mit gebratener Riesengarnele – Gebratenes Atlantik-Kabeljaufilet mit zweierlei Spargelgemüse in Rieslingrahm und neuen Kartöffelchen – Mandelküchlein mit Erdbeersorbet & Rhabarberkompott war nur eine Variante.

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Nächstes Tour-Event
„Trend-Tour“ ist ein Projekt, das die Redaktion des Genuss-Guides „Stadtfein-geniessen“ zusammen mit der aktuellen Magazinausgabe initiiert hat. „Nach dem erfolgreichen Start und positiven Feedback überlegen wir bereits jetzt, ob wir vergleichbare Events regelmäßig organisieren,“ so die Herausgeber. Sicher ist der Termin am 9. Juni 2016: Vita Verde – Buchhandlung Köhl – Caffè e Vita – Bistro Verde sind dann die Partner. Leider gibt es nur noch wenige Karten. Anmeldungen unter www.trend-tour.koeln oder Telefon 02236 9699970.

Leider ist nur noch die Tour in Köln-Rodenkirchen am 9.6.2016 buchbar. Mehr Infos >>>